Natürliches Licht
hilft Osteoporose vorzubeugen
Vorbeugen schon in jungen
Jahren ist bei der Volkskrankheit Osteoporose entscheidend!
Kalzium beeinflusst die
Festigkeit der Knochen. Um Kalzium aufzunehmen, braucht der Knochen Vitamin
D. Die Sonneneinstrahlung beugt einem Mangel an Vitamin D vor. Erhält der
Körper zu wenig Kalzium, verringert sich die Stabilität des Knochens, und er
kann schon bei geringer Belastung brechen. Etwa sechs bis acht Millionen
Bundesbürger leiden unter der Krankheit, die brüchige Knochen und starke
Schmerzen verursacht. Am häufigsten betroffen sind Frauen in den
Wechseljahren.
Ab dem 35.
Lebensjahr nimmt die Knochensubstanz bei jedem Menschen natürlich ab. Mit 70
Jahren hat sie sich um etwa ein Drittel reduziert. Läuft dieser natürliche
Knochenschwund schneller und stärker als normal ab, handelt es sich um
Osteoporose, so die AOK zum Welt-Osteoporose-Tag am 20. Oktober.
(Quelle AOK Bundesverband)
Nach Ansicht des Vitamin-D-Experten
Michael Holick, Professor an der Boston University, hat Vitamin-D- Mangel
inzwischen das Ausmaß einer Volksseuche bei den über 50-Jährigen angenommen.
Längst hat sich gezeigt, dass Vitamin D nicht nur für die richtige Aufnahme
von Kalzium und Phosphor aus der Nahrung verantwortlich ist. Ohne diese
Mineralien werden Knochen und Zähne im Kindesalter weich und verformen sich
(Rachitis), beim Erwachsenen werden sie spröde und brechen (Osteoporose).
"In der Osteoporose-Behandlung ist Kalzium deshalb zwar das Mittel der Wahl,
es wird aber oft vergessen, dass es ohne Vitamin D nicht im Knochen
eingelagert werden kann", kritisiert Holick. Deshalb fordern Forscher:
Immer
häufiger kommen wissenschaftliche Forschungsprojekte zu dem Schluss, dass
die Menschen in den industrialisierten Länder sich zu wenig der Sonne
aussetzen. Die Folge: Zunehmende Verbreitung von Rachitis und Knochenschwund
durch Vitamin D Mangel.
Sonne ist
die wichtigste Quelle für die Produktion von Vitamin D im Körper. Die
Sonnenstrahlen sind auch durch Vitaminpillen und Nahrungsergänzung nicht
ausreichend zu ersetzen. Die Folge dieses Mangels sind Knochenschwund und
Knochenbrüche.
Da Vitamin D zu 90 Prozent mit Hilfe von
Sonnenlicht in der Haut gebildet wird, bedeutet weniger Licht leider auch
weniger Vitamin D!
Bei
verschiedenen breit angelegten Studien in Australien wurde ein unerwartet
hoher Vitamin D Mangel vor allem bei älteren Menschen, Frauen mit dunkler
Haut und bei Muslim-Frauen - aufgrund der Verschleierung - festgestellt.
Aber
selbst in der übrigen Bevölkerung zeigten z.B. 23 Prozent aller Frauen eine
mehr oder minder drastische Unterversorgung mit Vitamin D. Die Forscher
führen diese Entwicklung auf die zunehmende Verstädterung der Bevölkerung -
"vom Wohnzimmer früh mit dem Auto ins Büro und abends zurück".
(Quelle: Medical
Journal of Australia)
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