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Historie der Lichtforschung
Seit Urzeiten ist
bekannt, dass Licht ein zentrales Element der Schöpfung ist.
Dass es sowohl eine heilende, als auch therapeutische Wirkung hat, ist in
viele Kulturen von Be- deutung gewesen und auch angewandt worden.
Sonnenanwendungen waren bei den alten Ägyptern, Griechen und Römern ebenso
verbreitet wie bei den Indianern in Nord- und Mittelamerika. Viele
Gottheiten hatten Namen, die mit der Sonne in Verbindung stehen, z.B. Baal,
der Gott der Sonne und Gesundheit in Phönizien oder Ra in Ägypten.
Das Wissen um das Licht verschwand in den ersten Jahrhunderten mit den
Verboten von heidnischen Sonnenkulten der Kirche. Erst nach dem Mittelalter,
gegen Mitte des 17. Jahrhunderts machte Rousseau in Frankreich den Anfang,
indem er empfahl an die frische Luft zu gehen und Sonne zu tanken (Stichwort
"Zurück zur Natur).
Es folgten akademische Arbeiten über den Zusammenhang von Licht und
Gesundheit (z.B. Licht und Rheuma, Licht und Rachitis, ohne dass die
konkreten Zusammenhänge zwischen Sonnenlicht und Vitamin C bzw. Vitamin D
bekannt waren). Die Erkenntnisse in den Jahren von 1859 - 1890 waren auf dem
Gebiet sehr fruchtbar.
Tuberkulose-Patienten wurden z.B. von dem schweizer Arzt Rollier und seinem
französischen Kollegen Poncet erfolgreich von Beschwerden erlöst, spezielle
Lichtsenatorien wurden erbaut. 1867 erkannte der Arzt, dass der menschliche
Organismus durch die Sonne im Gleichgewicht gehalten wird und wies auf die
besondere positive Wirkung von blauem Licht für Körperdrüsen, Nervensystem
und Ausscheidungsorgane hin.
Downes Blunt bewies
1877, dass Sonnenlicht Bakterien abtötet. Im selben Jahr behandelte der Arzt
Dr. Seth Pancoast psychische Beschwerden mit blau und rot gefiltertem Licht.
In den folgenden Jahren forschte man viel im Bereich der Chemie, Biologie
und Medizin, unter anderem wurden die Kolibakterien entdeckt. 1903 wurde dem
Dänen Niels Finsen der Nobelpreis für seine Erfolge in der Behandlung von
Hauttuberkulose mit ultraviolettem Licht verliehen. Heute wird Finsen als
der eigentliche Begründer der Photobiologie, also der praktischen Wirkung
von Licht auf Lebewesen gesehen.
1904 beschrieb man zum ersten Mal die Beziehung zwischen Cholesterin und
Vitamin D.
1922 entdeckte der russische Arzt und Biophysikers Alexander G. Gurwitsch,
dass Licht in unseren Zellen ist, indem er beobachtete, wie sich Zellen
einer Zwiebelwurzel vermehrt teilten, sobald eine zweite Zwiebel in der Nähe
ist. Er folgerte daraus, dass die Zellen über Licht kommunizieren. Seine
Erkenntnisse führten zur Biophotonenlehre.
Der Erste, der sich
umfassend mit den Biophotonen befaßt hat, ist Prof. Dr. Fritz Albert Popp,
Leiter des Instituts für Biophysik in Kaiserslautern. Für ihn, der den
Menschen als "Lichtsäuger" bezeichnet, steht fest: "Jede Krankheit ist auf
einen Lichtmangel in der Zelle zurückzuführen".
Bekannte
Lichtforscher:
Christian Huygens Isaac Newton Heinrich
Hertz Leonhard Euler Max Planck
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